Die DSGVO hat seit 2018 für viel Verunsicherung bei Website-Betreibern gesorgt. Cookie-Banner, Datenschutzerklärungen, Auftragsverarbeitungsverträge – viele Unternehmen wissen nicht genau, was wirklich Pflicht ist und was übertriebene Vorsicht ist. Als Webagentur, die täglich WordPress-Websites betreut, haben wir einen pragmatischen Blick auf das Thema entwickelt: Was schützt wirklich vor Abmahnungen – und was schafft nur Aufwand ohne echten Nutzen?
Was wirklich verpflichtend ist
Drei Elemente sind auf jeder kommerziellen deutschen Website Pflicht: eine vollständige Datenschutzerklärung, die alle Datenverarbeitungsvorgänge korrekt beschreibt, ein Impressum mit vollständigen Angaben zum Betreiber, und eine rechtskonforme Einwilligung für Cookies und Tracking, die nicht vorausgewählt ist. Wer Google Analytics oder ähnliche Tracking-Tools einsetzt, muss dafür eine informierte Zustimmung einholen. Das Einbinden von Google Fonts über externe Server ist ohne Einwilligung problematisch – die einfache Lösung ist das lokale Einbinden der Schriftarten.
Was häufig übertrieben wird
Nicht jede Website braucht einen Cookie-Banner der Kategorie 'Hochsicherheitstrakt'. Wer ausschließlich technisch notwendige Cookies einsetzt – also keine Tracking- oder Werbe-Cookies – kann auf einen Consent-Banner verzichten. Kleine Unternehmen ohne besonderen Datenschutzbeauftragten-Bedarf müssen keinen externen Datenschutzbeauftragten bestellen. Und eine Datenschutzerklärung, die so komplex ist, dass kein Mensch sie versteht, erfüllt ihren Zweck nicht. Klarheit und Vollständigkeit sind entscheidend – nicht maximale Länge.
Wie wir DSGVO-Konformität in unsere Projekte integrieren
Bei Screp Media bauen wir DSGVO-Konformität von Anfang an in jedes Projekt ein: Google Fonts werden lokal eingebunden, Kontaktformulare werden DSGVO-konform konfiguriert, Cookie-Einwilligungslösungen werden professionell implementiert, und wir liefern zu jeder Website eine vollständige Datenschutz-Checkliste. Wir sind keine Rechtsanwälte und geben keine rechtliche Beratung – aber wir bauen Websites, die technisch sauber aufgestellt sind. Für die rechtliche Absicherung empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt.

